Eine Reise in die Geschichte Ägyptens

Meine Reise führte mich von Hurghada, von wo man atemberaubende Täler mit Monumenten bestaunen kann, die von der längst vergangenen Kultur Ägyptens zeugen bis nach Kairo, der riesigen und verwirrenden Stadt. Die Temperaturen waren angenehm bei 25°C. Zu Hause in Deutschland war Winter und so war Ägypten genau richtig für die Flucht vor Schnee und Kälte.

Die Geschichte Ägyptens hautnah erleben

Fasziniert haben mich die Kultur und die Kunst, die sich nicht nur in den Museen, Moscheen und Tempelanlagen wiederspiegelt. Auch in alltäglichen Gegenständen wie Möbel, Schalen oder den farbenfrohen ägyptischen Lampen ist der Ausdruck der Kultur zu finden. Besonders in den Bazaren kann man diese reichhaltigen Kleinode für die Ausstattung der eigenen Wohnung bestaunen.

Die Reise begann in Hurghada, dem wohl bekanntesten Urlaubsziel Ägyptens. Dort habe ich mich erstmal akklimatisiert und zwei Tage die Gastfreundschaft und den Strand ausgiebig genossen. Weiter ging es dann nach Luxor. Am östlichen Ufer des Nils gelegen ist es das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Oberägypten. Von dort aus kann man eines der beeindruckendsten Zeugnisse der altägyptischen Kultur besichtigen. Der Tempel der Königin Hatschepsut ist gerade zum Sonnenaufgang umwerfend und der anbrechende Tag verspricht viele interessante Entdeckungen. Daher muss man bereits sehr früh gegen 4:30 Uhr aufbrechen, um diesen wahrscheinlich eindrucksvollsten Moment zu erleben. Besonders die Wandmalereien mit Darstellungen von Ritualen zeugen von der hoch entwickelten Kultur dieses Volkes. Nachdem der Tempel ausgiebig erkundet wurde, fuhr ich weiter zum Tal der Könige. Dies ist eine Totenstadt, die erbaut wurde, um den gottgleichen Königen Ägyptens eine ewige Ruhestätte zu gewähren. Wenn man diese Monumente sieht, ist man hautnah an einer der größten Epochen der Ägyptischen Geschichte.

Kairo, Kulturschock und Lebhaftes Zentrum

Nach verschiedenen weiteren Tempeln in den darauffolgenden Tagen wie dem Tempel von Luxor oder dem Karnak-Tempel geht es mit dem Flugzeug nach Kairo. Die Metropole ist Ausgangspunkt für zahlreiche Museumsbesuche und natürlich eine Fahrt zu den weltberühmten Pyramiden von Gizeh und im Vergleich zum restlichen Land ein Schock. Lebhaft, laut, hektisch und an jede Ecke etwas Neues.

lampen in Kairo

Selbst bei den Pyramiden ist man fast nie allein. Touristen kommen hier am laufenden Band mit Bussen, um sich die Weltwunder anzusehen. Ein besonderes Erlebnis ist die Besichtigung der Chephrenpyramide, in die man mit einer geführten Tour gehen kann. Dort bekommt man einen guten Einblick, wie es in einer Pyramide aussieht. Allerdings sollte es einem nichts ausmachen, in gebückter Haltung zu gehen. Die Gänge sind nicht besonders hoch und breit.

Der Bazar, eine Welt für sich

Beeindruckend war der Bazar in der Altstadt. Dieser ist eine ganz eigene Welt. Dort bekommt man einen guten Einblick in die Lebensweise der Einheimischen und kann sich allerhand alltägliche Gegenstände für die Wohnung anschauen und kaufen. Manchmal wirkt er so, wie ein Museum, nur dass man die Ausstellungsstücke auch kaufen und mitnehmen darf. Besonders haben es mir die reich verzierten ägyptischen Lampen angetan. Durch ihre bunten Farben und die vielen kleinen Verzierungen zaubern sie ein unvergleichliches Muster aus Licht und Schatten in den Raum.

Nach zehn Tagen musste ich leider wieder nach Hause. Im Koffer und auf der Speicherkarte der Kamera waren jedoch viele Andenken an dieses beeindruckende und vielfältige Land, die ich mir gerne anschaue und dabei an den wunderbaren Urlaub denke.